Hochwasser auch im Lasberger Gemeindegebiet

Das Mittelmehrtief „Boris“ (in Deutschland auch „Anett“ genannt) mit seiner „Vb“-Wetterlage zeigte auch im Lasberger Gemeindegebiet gravierende Auswirkungen. Innerhalb von fünf Tagen (12.-16.09.2024) wurde an unserer Wetterstation im Feurwehrhaus eine Niederschlagssumme von ca. 265 Liter pro Quatratmeter registriert.
Diese gigantische Regenmenge führte zu zahlreichen Einsätzen im gesamten Pflichtbereich. Dabei galt es einige Keller – teils mehrmals – auszupumpen bzw. trockenzulegen. Daneben musste ein Baum entfernt werden, welcher aufgrund des aufgeweichten Bodens ein Strom-Hauszuleitung gefährdete. Laufend wurden Erkundungs- bzw. Kontrollfahrten im Bereich der Lasberger Gewässer (Feldaist, Feistritz) durchgeführt und deren Pegel genauestens protokolliert.
Schließlich mussten zwei Güterwege bzw. Hauszufahrten aufgrund der kritischen Pegelstände gesperrt werden. Weiters waren einige Sicherungsmaßen im Bereich von Privathäusern und bei einem Sägewerk notwendig.
Am Sonntagnachmittag kam es zu einer weiteren kritischen Situation, als eines unserer Feuerwehrfahrzeuge zufällig eine massive Unterspülung der Lasberger Straße (L1471) im Bereich Steinböckhof registrierte und die Gefahrenstelle sofort absicherte. Folglich wurde die L1471 für mehrere Stunden komplett gesperrt. Erst nach Abklärung mit der Behörde und Fachkräften (Energie AG war vorort, da eine Gasleitung freigelegt wurde) konnte die Straße wieder einseitig für den Verkehr freigeben werden.
Ein großer DANK gilt allen Spender/innen für die großzügige, kostenlose Verpflegung der Mannschaft!
Haunschmied Andrea
SPÖ Lasberg
Fam. Waldmann Martin
Stütz Hermine
Näher Dagmar
Danner Tina
Fa. Lindner/Kiesenhofer
Die FF Lasberg stand mit sämtlichen Fahrzeugen (KDOF, RLF-T, LFB, TLF, KRF-L) und bis zu 40 Mann/Frau beinahe im Dauereinsatz!